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Was gibt es Neues?
eine Sammlung unkonventioneller zahnmedizinischer Themen
Dritte Zähne aus Stammzellen
Japanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, aus Mäusestammzellen Zahnkeime entstehen zu lassen.
Diese Zahnkeime wurden in den Mäuseoberkiefer eingepflanzt und konnten sich dort zu vollwertigen Zähnen entwickeln.
Um das Verfahren beim Menschen anzuwenden, sind natürlich noch einige Hürden zu nehmen, denn Stammzellen können leider auch entarten.
(DZW 34/09)
Hoffnung für Therapie gegen Aphthen
Ein schwedisches Forscherteam entwickelte eine medizinische Zahnpaste zur Aphthenvorbeugung.
Wichstigste Wirkstoffe sind Orangenöl und Glycyrrhizin aus der Wurzel der Süßholzpflanze.
Die Zahnpaste wird unter dem Namen Sinafin von der Firma Alldental AB vertrieben.
Möglichkeiten zur Bestellung gibt es auf der Seite www.sinafin.de.
(DZW 27/09)
Zitronenmelisse hält Herpesviren in Schach
- allerdings bisher nur in der Zellkultur, weil klinische Ergebnisse noch ausstehen.
In vitro konnten die ätherischen Öle der Melisse jedenfalls 97% der Viren vor dem Befall der Zellen blockieren, haben Heidelberger Wissenschaftler herausgefunden.
(DZW 7/09)
Verbesserte Mundhygiene tut auch dem Magen gut
Ernährungswissenschaftler der Universität in Hannover sehen einen Zusammenhang zwischen dem Rückgang des die Magenschleimhaut angreifenden Bakteriums Heliobacter pylori und der verbesserten Mundhygiene sowie dem hygienischeren Umgang mit Babyschnullern.
Heliobacter pylori kann Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre verursachen.
Beide Erkrankungen befinden sich in Deutschland auf dem Rückzug.
(DZW vom 16/08 vom 17.04.08)
Durch Augenbewegung die Angst vor dem Zahnarzt überwinden
Am Klinikum der Uni Münster konnte durch Stimulierung beider Gehirnhälften mittels Augenbewegung die Angst vor dem Zahnarzt gelindert werden.
Die für den Angstpatienten schrecklichen inneren Bilder verblassten, weil sich durch die ständige Änderung der Sehrichtung auch das Aktivitätsmuster des Gehirns laufend änderte.
Durch die Änderung der visuellen Muster wird offenbar auch das Aktivitätsmuster der Angst auslösenden inneren Bilder beeinflusst.
(DZW 49/2007 vom 6.12.2007)
Zähne vom Schlachtfeld
Den Gefallenen der Schlacht von Waterloo 1815 wurden nicht nur Geld und Schmuck geraubt, sondern auch die Zähne.
Die unter dem Begriff "Waterloo-Zähne" bekannt gewordenen Zähne wurden reichen Engländern in ihre Prothesen eingearbeitet.
Solche Prothesen galten als Statussymbol.
(DZW 46/2007)
Probiotische Bakterien gegen Karies und Körpergeruch
Hinter der Abwehr von schädlichen Keimen mit natürlichen Bakterienkulturen steckt ein wegweisendes Konzept der BASF Future Business GmbH Ludwigshafen und der OrganoBalance GmbH Berlin.
Verschiedene Milchsäurestämme könnten zur Kariesbekämpfung, gegen Unreinheiten der Haut und zur Vermeidung von Körpergeruch eingesetzt werden.
(DZW 43/07 vom 24.10.07)
Schmuck aus dem eigenen Knochen
Aus Knochenzellen, die sich auf der Oberfläche extrahierter Weisheitszähne befanden, haben britische Forscher Knochengewebe gezüchtet.
Künstler fertigten daraus individuelle, elfenbeinähnliche Schmuckstücke.
An eine kommerzielle Verwertung wird wegen offener bioethischer Fragen aber noch nicht gedacht.
(DZW 09/07 vom 01.03.07)
Zahnlack statt Zähneputzen
Ein von Wittener Forschern entwickelter Zahnlack, in dem Flouride enthaltende Nanopartikel eingebettet sind, hat sehr vielversprechend über einen längeren Zeitraum Bakterien und Zahnbeläge abgehalten.
Für einen frischen Atem sorgt das Menthol in den Partikeln.
Leider ist noch nichts über die Marktreife bekannt.
(Newsletter FVDZ vom 08.02.2007)
Kaugummi gegen Karies
Forscher der BASF haben dem Kaugummi Milchsäurebakterien zugesetzt und dadurch eine karieshemmende Wirkung erzielt.
Die Milchsäurebakterien verhinderten nämlich, dass sich kariesauslösende Streptokokken auf den Zähnen festsetzen.
(Newsletter des FVDZ vom 31.08.06)
Kaugummi gegen Krebs
Finnische Forscher haben herausgefunden, dass sich durch den Zusatz von Cystein im Kaugummi bei Rauchern und Alkoholikern das Mund,- Speiseröhren,-und Magenkrebsrisiko reduzieren lassen könnte.
Cystein hemmt das mit der Krebsentstehung in Zusammenhang gebrachte Acetaldehyd, ein Abbauprodukt von Ethanol und Tabak.
(DZW vom 31.5.06)
Im Zahn eingepflanzter Mikrochip hilft bei der Personenidentifizierung
Zwei belgische Zahnärzte haben im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit einen mit persönlichen Daten bestückten Mikrochip in einen Zahn verpflanzt.
Der Chip wurde wie eine Zahnfüllung platziert, er könnte beispielsweise bei der Identifizierung von Katastrophenopfern helfen.
(Newsletter des FVDZ vom 03.03.2006)
Spezielles Breitbandlicht tötet Plaquebakterien
Texanische Forscher konnten mit einem besonderen Breitbandlicht Karies und Parodontose auslösende Bakterien abtöten.
Hier könnten sich neue, unkonventionelle Prophylaxemöglichkeiten eröffnen, die aber sicher nicht das Zähneputzen ersetzen werden.
(Newsletter des FVDZ vom 10.02.2006)
Triclosanzahnpasten bekämpfen Bakterien effektiver als Fluoridpasten
Während Fluoride eine schützende Wirkung auf den Zahnschmelz haben, zerstört Triclosan, enthalten z.B. in der Zahnpaste "blend-a-med complete plus", die Zellwände von Bakterien, Sporen und Pilzen.
So reduziert sich der Zahnbelag, was sowohl zu einer karieshemmenden, als auch einer entzündungshemmenden Wirkung auf das Zahnfleisch führt.
(Newsletter des FVDZ vom 20.12.2005)
Napoleons Zahn ist ein Vermögen wert!
Der obere rechte Eckzahn von Napoleon Bonaparte wurde im November 2005 von einem amerikanischen Napoleonfan bei einer Auktion in Großbritanien für 19 200 Euro ersteigert.
(Newsletter des FVDZ vom 15.11.2005)
Zusammenhang zwischen Herpesinfektion und Parodontitis entdeckt
Taiwanesische Forscher haben einen Zusammenhang zwischen einer Herpesinfektion und dem Schweregrad der Zahnbetterkrankung Parodontitis entdeckt.
Die Herpesviren spielen offensichtlich eine nicht zu vernachlässigende Rolle im multifaktoriellen Geschehen der Parodontitisentstehung, wobei die Symptome der
Erkrankung auf die Interaktion der Krankheitserreger mit dem Immunsystem zurückzuführen sind.
(Newsletter des FVDZ vom 16.08.05)
US-Forscher entwickeln Kariesbarometer
Das Kariesrisiko kann durch einen von US-Forschern entwickelten Test bestimmt werden, der auf der Untersuchung des Eiweißmusters im Speichel beruht.
Durch frühzeitige Anwendung schon im Kleinstkindalter könnte dieser Test das Präventionsspektrum um eine interessante Möglichkeit erweitern, ersetzt allerdings nicht den Zahnarzt!
(DZW 14/05)
Das zahnschmelzähnliche Füllungsmaterial
Japanische Wissenschaftler haben ein Füllungsmaterial entwickelt, das dem natürlichen Hydroxylapatit des Zahnschmelzes sehr ähnlich ist und sich im Gegensatz zu konventionellen Füllungsmaterialien mit dem Zahnschmelz chemisch verbindet.
Es bleibt abzuwarten, wann es seine Praxisreife erreicht und ob es dann wohl selbst kariös werden kann...?
(DZW 9/05)
Die musizierende Zahnbürste
Die neue Zahnbürste wird ab Herbst unter dem Namen Tooth Tunes in den USA zu erwerben sein.
Die Töne werden über die Borsten zu den Zähnen, von dort über die Kierferknochen direkt zum Innenohr geleitet, so dass sie nur für den Zähneputzer zu hören sind.
Die Musik ist auf einem Chip gespeichert und begleitet auf Knopfdruck 2 Minuten lang das Zähneputzen .
(newsletter des FVDZ v. 01.03.05)
Honig ist der beste Herpeskiller
Durch 4 mal tägliches, je 15 minütiges festes Pressen eines mit Honig getränkten Mullstückes auf die Hepesstelle an der Lippe heilt diese unangenehme Lippeninfektion nebenwirkungsfrei, schneller und schmerzärmer als nach der Behandlung mit einem Virostatikum.
Honig erfüllt alle Kriterien der Polypharmazie, denn er enthält Flavonoide, die Vitamine, C,E und B, Kupfer, Zink, Aminosäuren und NO aus den Speicheldrüsen der Bienen.
(DZW 6/ 05)
Zahnschmerzen durch Nagel im Kopf
Mit einer zu früh losgegangenen Nagelpistole hat sich ein amerikanischer Bauarbeiter einen 10 cm langen Nagel durch den Mund in den Kopf gerammt.
Erst die wegen starker Zahnschmerzen durchgeführte Röntgenaufnahme brachte 6 Tage nach dem Unfall den Übeltäter ans Licht... .
(nachzulesen im Newsletter des FVDZ vom 18.01.05)
Zahnschmerzen durch Nagel im Kopf - Teil2
Die Kosten für die neurochirurgische Entfernung des Nagels und für die Nachsorge beliefen sich auf 100 000 Dollar.
Der Patient war nicht krankenversichert!
Da aber das Röntgenbild durch die Weltmedien ging, ist wohl anzunehmen, dass so ein Teil des Geldes aufgebracht werden konnte.
(DZW 4/05)
Mit Tofu Zähne und Knochen heilen
Tofu eignet sich wegen seiner geringen Immun- und Abstoßungsreaktion sowie
seiner guten Bindung an Knochen als hervorragendes Gerüstmaterial für den Aufbau neuen Kieferknochens.
Durch Parodontose abgebaute Kieferknochen ließen sich so ersetzen und gelockerte Zähne wieder festigen.
Leider sind die auf Tofu basierenden Therapieverfahren noch nicht praxisreif.
(Nachzulesen in DZW 51/04)
Wer schön sein will, muss leiden
Bleaching (Zahnbleichen) mit peroxidhaltigen Substanzen kann die Bruchfestigkeit des Zahnschmelzes deutlich herabsetzen, ist von brasilianischen Wissenschaftlern festgestellt worden.
Da diese Substanzen in den meisten Bleichmitteln enthalten sind, sollten sie nicht zu arglos angewandt werden!
(Fachinfo aus Newsletter des FVDZ vom 27.08.04)
Kaugummikauen senkt ph-Wert im Zahnbelag
Das Kauen fluoridhaltigen und zuckerfreien Kaugummis führt sowohl zu einer Erhöhung der Flouridkonzentation, als auch zu einer Erhöhung des pH-Wertes im Speichel.
Neben dem bereits bekannten Selbstreinigungseffekt des Kaugummikauens ergeben sich somit zusätzliche kariespräventive Effekte.
Um ein gleichmäßig positives Ergebnis zu erreichen, sollte allerdings auf beiden Seiten gekaut werden.
(Fachinfo aus Newsletter des FVDZ vom 25.08.04)
Milch neutralisiert die süßen und sauren Sünden
Nach dem Genuss von süßen und sauren Näschereien oder Fruchtsäften sollte man mindestens eine Stunde mit dem Zähneputzen warten, um den durch die Säureattacken aufgeweichten Zahnschmelz nicht noch mehr "abzuschrubben".
Milch kann die im Speichel und auf den Zähnen verbliebenen Säurereste neutralisieren.(DZW 26/04)
Tabak zerstört Speichelenzyme
Wichtige antioxidativ wirkende Enzyme des Speichel können durch das Rauchen zerstört werden.
Diese Enzyme üben eine Schutzfunktion aus gegen Infektions- und Krebserkrankungen.
Fatal dabei ist, dass sich durch den Kontakt mit dem Tabakrauch die Schutzfunktion des Speichels umkehrt, so dass der Speichel selbst noch größere Zerstörungen anrichtet als der Qualm allein. (DZW 24/04)
Größte Zahnputzaktion der Welt
Am 21.Mai 2003 folgten 32 000 hessische Schülerinnen und Schüler dem Aufruf ihrer Zahnärzte und putzen um 10.00 Uhr auf Pausenhöfen und in Turnhallen ihre Zähne.
Diese Aktion ist rekordreif und wird im Guiness-Buch der Rekorde 2005 nachzulesen sein. (DZW 21/04)
Die alten Römer benutzten Urin zum Bleichen der Zähne
Als bestes Mittel zum Bleichen der Zähne galt bei den alten Römern der Urin.
Unter Kaiser Vespasian wurden deshalb in den öffentlichen Bedürfnisanstalten die harnsauren Kristalle als Putzmittel verkauft.
Allerdings stieß diese Art der Zahnkosmetik nicht uneingeschränkt auf Zustimmung... . (DFZ 4/2004)
Verhalf die degenerierte Kaumuskulatur dem Menschen zur Intelligenz?
Eine Genmutation bei unseren äffischen Vorfahren hat zu einer Schwächung der Kaumuskulatur geführt, die einen evolutionären Druck auf das Gehirn ausgeübt haben könnte in Richtung Entwicklung zu mehr Intelligenz.
Jetzt war nämlich ein Gehirn gefragt, das fähig war, intelligente, außerhalb der Kautätigkeit liegende Strategien zur Nahrungszerkleinerung zu erfinden.
Die durch die Muskelschwäche verursachte Lockerung der einengenden Muskelbänder am Kopf führte zum intelligenzfördernden Schädelwachstum.
("Der Spiegel" Nr.14/2004)
Beim Zähneputzen zeigen sich die Unterschiede in der Multitaskingfähigkeit zwischen Männern und Frauen...
Während Er konzentriert am Waschwecken verweilt und sich nur um seine Zahnpflege kümmert, füllt Sie neben dem Zähneputzen die Waschmaschine, checkt den Duschgelvorrat, wischt die Regale aus, blättert in Zeitschriften usw.
Das weibliche Gehirn scheint demnach Multitasking-Aufgaben grundsätzlich anders zu lösen als das männliche...!
("Gehirn und Geist" 2/2004)
Das Buddenbrock-Syndrom
Zahnschmerzen im linken Unterkiefer, für die es keine Ursache an einem Zahn gibt, können ein Hinweis auf Angina Pectoris oder auf einen Herzinfarkt sein.
Im Roman "Die Buddenbrocks" gibt es einen literarischen Hinweis auf derart vom Herzen ausgehende und ausstrahlende Schmerzen.
Dem Romanhelden wurde wegen starker Schmerzen ein Zahn gezogen.
Kurz darauf verstarb er, vermutlich an den Folgen eines nicht diagnostizierten Herzinfarktes.(ZWP 1und2 2004).
Zusammenhang zwischen dem Knochenabbau bei der Parodontitis und einer depressiven Erkrankung
Die Depression gilt als Risikofaktor bei der Entstehung des entzündlichen Zahnfleischschwundes, wobei die Zusammenhänge noch weitgehend unbekannt sind.
Man vermutet ein herabgesetztes Interesse depressiver Patienten an der Mundhygiene, an zahnärztlichen Behandlungen durch Störungen des Antriebes, der Stimmung und des Affekts.
Außerdem könnte eine Störung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse in Frage kommen, die zu einer Schwächung des Immunsystems führt.
Parodontitisauslösend wirken kann desweiteren die Therapie mit Antidepressiva, weil sie zu Mundtrockenheit und einer Veränderung der Speichelzusammensetzung führt (DZW 6/04)
Die Zahnputztablette ist da!
Unter www.denttabs.com finden Sie Informationen über eine neu entwickelte Zahnputztablette als Alternative zur Zahnpaste.
Sie ist frei von Konservierungsstoffen, trotzdem lange haltbar, ohne Verlust des Flouridwirkstoffes.
Die Tabletten werden über das Internet vertrieben unter der oben angegebenen Adresse.
Fluoridhaltige Zahnpasten sind wirkungsvoller als Fluortabletten
Nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne ist das Zähneputzen mit einer flouridhaltigen Kinderzahnpaste wegen des direkten Schmelzkontaktes ein wirkungsvollerer Kariesschutz als Fluortabletten.
Diese helfen nur den noch nicht durchgebrochenen Zähnen.
Bei kleineren Kindern wird von Zahnpasten mit Frucht- oder Bonbongeschmack wegen der Gefahr des Herunterschluckens abgeraten. (DZW 3/04)
Zimt kann gegen Zahnschmerzen helfen
Das alte Gewürz Zimt besitzt wegen seiner antibakteriellen Wirkung eine schon seit Jahrhunderten bekannte Heilkraft.
Besonders hochwertig ist der in Apotheken erhältliche Kaneel aus Sri Lanka.
Kaneel hilft bei Magen-Darmbeschwerden, aber auch bei Zahnschmerzen! (DZW 51/03)
Zuckerkonsum der Mutter erhöht das Kariesrisiko des Kindes
Zwischen dem Karies auslösenden Befall mit dem Bakterium Streptococcus-mutans, einem hohen Zuckerkonsum bei aktiver Karies der Mutter und dem Auftreten von Milchzahnkaries beim Kind besteht ein eindeutiger Zusammenhang.
Als beim Kind kariesverursachender Faktor wirkt dabei die Ansteckung. Sie ist durch das günstige mikrobielle Milieu in Folge des Zuckerkonsums der Mutter erhöht.
Die Milchzahnkaries ließe sich demnach auch einschränken, wenn bei der Mutter durch Zahnsanierung und Einschränkung des Süssigkeitenkonsums das Kariesrisiko gesenkt würde.
(DZW 49/03)
Mundgeruch lässt sich durch Zungenschaber eindämmen
Der Biofilm auf der Zungenoberfläche ist vermutlich die Hauptursache des Mundgeruches.
Am wirkungsvollsten lässt er sich mit Zungenschabern in Kombination mit antimikrobiellen Mundspüllösungen beseitigen.
Am effektvollsten erwies sich dabei Chlorhexidin.
Langes und heftiges Zähneputzen ist ungesund
In der Zahnarztwoche 41/03 fand ich folgenden Artikel:
Zu langes und zu heftiges Zähneputzen sei ungesund fanden Forscher der Universität Newcastel upon Tyne heraus, weil mit dem Verlust von Zahnschmelz und Gaumenverletzungen verbunden.
Danach reiche zwei minütiges Zähneputzen aus mit einem Bürstendruck von 150 Gramm, was der Masse einer Orange entspräche.
Grüner und schwarzer Tee schützt die Zähne
Tee ist reich an Fluor. Etwa 3 bis 5 Tassen täglich decken den optimalen Fluorbedarf für die Kariesprophylaxe. Außerdem hemmen die im Tee enthaltene Polyphenole den Stärkeabbau im Mund, indem sie das im Speichel enthaltene Verdauungsenzym Amylase inaktivieren, das die Stärke in zahnschädliche Zuckermoleküle spaltet. (DZW 42/03)
Lokalanästhetika wirken auch gegen Entzündungen
Lokalanästhetika stoppen nicht nur Weiterleitung des Schmerzreizes durch eine Blockade der Natriumkanäle der Zellwände, sondern docken auch im Zellinneren an sogenannte Gq-Proteine.
In Abwehrzellen führt diese Reaktion zu einer Reduktion von Sauerstoffradikalen, wodurch Entzündungen gehemmt werden. (DZW 43/03)
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